Behandlungen

Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Die Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine Heilmethode, die durch das Setzen von feinen Nadeln in spezifische Punkte, körpereigene Selbstheilungskräfte aktiviert, um so die Gesundheit zu erhalten oder wieder herzustellen. Viele Akupunkturpunkte befinden sich auf unsichtbaren Energiebahnen (Meridiane). Häufig liegen sie aber auch in Haut- und Muskelzonen in der Nähe des Schmerzes oder der erkrankten Organe. Aus traditioneller Sicht versteht man unter Akupunktur die Regulierung der Lebensenergie. Diese Energie kann durch verschiedene Ursachen in ihrem Verlauf gestört sein. Die Akupunktur wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für viele Krankheiten empfohlen.

Bei welchen Krankheiten hilft Akupunktur?

  • Akute und chronische Schmerzen (z.b. Kopf- und Rückenschmerzen)
  • Erkrankungen des Bewegungsystems
  • Neurologische Erkrankungen (z.b. Migräne, Neuralgien)
  • Erkrankungen der Atemwege (z.b. Asthma, Erkältungskrankheiten)
  • Erkrankungen des Verdauungsystems (z.b. funktionelle Magen-Darm-Störungen)
  • Postoperative Situationen (z.b. Wundheilungsstörung, Schmerzen)
  • vegetative Störungen (z.b. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Unruhe), vegetative Störungen sprechen besonders gut auf Akupunkturtherapie an

Grundsätzlich gilt: Akupunktur kann heilen, was gestört ist, sie kann aber nicht "reparieren" was bereits zerstört ist.

Beispiel dafür wäre ein Bandscheibenvorfall. Die Akupunktur kann nicht den Bandscheibenvorfall an sich beheben, sie kann aber die Muskulatur entspannen, die Durchblutung fördern und Schmerzen verringern.

Eine weitere Wirkung der Akupunkturtherapie ist eine vermehrte Ausschüttung stimmungsaufhellender Substanzen wie z.b. Endorphin und Serotonin. Diese werden häufig als "Glückshormone" bezeichnet. Gerade dieser Effekt kann bei Symptomen wie Unruhe, Depression, Schlaflosigkeit genutzt werden.

In der TCM werden die Symptome und alle Lebensumstände des Patienten in der Therapie und in der Wahl der Akupunkturpunkte berücksichtigt.

Nebenwirkungen

Viele Medikamente, die in der westlichen Medizin eingesetzt werden, haben zum Teil starke Nebenwirkungen. Die fachgerechte Akupunktur, die ohne Arzneimittel arbeitet (Ausnahme ist die Akupunktur in Verbindung mit Neuraltherapie), ist beinah frei von Risiken und Nebenwirkungen. Gelegentlich kann es zu leichten Blutergüssen kommen, auch können kurze Kreislaufreaktionen während einer Akupunkturbehandlung auftreten, diese normalisieren sich aber schnell. Infektionen sind selten und gering, ebenso kurzzeitige Nervenschmerzen (durch mechanische Irritationen der Nerven, die an den Akupunkturpunkten liegen). Zu Beginn der Therapie können sich einzelne Symptome zunächst verstärken, man spricht hier von einer "Erst-Reaktion". Dieses Phänomen normalisiert sich schnell.

Behandlungszeitraum

Grundsätzlich gilt: Je länger eine Erkrankung besteht, desto länger muss sie behandelt werden. Bei chronischen Erkrankungen spürt man in der Regel zwischen der 2. und 5. Sitzung eine positive Veränderung, bei akuten Erkrankungen kann schon nach der 1. Behandlung eine Verbesserung auftreten. Die Dauer einer einzelnen Akupunktur-Sitzung hängt von dem Krankheitsbild und Ihrer körperlichen Konstitution ab. Bei chronischen Erkrankungen verbleiben die Nadeln ca. 20-30 Minuten, bei akuten Erkrankungen ca. 10-20 Minuten liegen. Zusammen mit dem Vorgespräch und der nachfolgenden Erholungsphase sollten sie etwa 45 Minuten Aufenthalt in meiner Praxis einplanen. Bei akuten sowie chronischen Beschwerden liegt der Abstand zwischen den ersten 3-4 Behandlungen bei ca. 1-2 Wochen und vergrößert sich mit zunehmender Besserung des Befindens. Der Zeitraum der ganzen Therapie richtet sich nach den Bedürfnissen des einzelnen Patienten.

Ablauf

Vor der ersten Behandlung steht zum einen ein ausführliches Anamnesegespräch, zum anderen eine umfassende, körperliche Untersuchung. Die Befunde werden dann mit Ihnen besprochen. Um in der Anamnese nichts zu vergessen, können Sie bereits zuhause in Ruhe Ihren Fragebogen ausdrucken und soweit möglich ausfüllen und zum 1. Termin mitbringen. ( Download unter „ Für Patienten“) Natürlich kann auch gemeinsam, während des ersten Termins dieser Bogen erarbeitet werden. Des weiteren befindet sich im Download der Behandlungsvertrag, sowie die Vorabaufklärung und Datenschutzerklärung, welche ebenfalls im 1. Termin besprochen werden. Nach Anamnese, Untersuchung und Aufklärung wird mit Ihrem Einverständnis die geeignete Therapie/ Behandlung besprochen und nach Absprache bereits am selben Tag begonnen.

Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapieform. Sie strebt das Ziel an, die gestörten Funktionen des Organismus wieder herzustellen indem die Ursachen von Schmerzen und funktionellen Störungen aufgespürt und behandelt werden. Zu diesem Zwecke beurteilt der Osteopath die Stellung, Mobilität und Qualität der Gewebe. Dysfunktionen des Muskelskelettsystems, ebenso Probleme im visceralen und cranio-sacralen Bereich (Schädel-Kreuzbein) werden beseitigt.

Bei welchen Krankheiten hilft die Osteopathie

Osteopathie wird angewendet bei Erkrankungen, Problemen, Funktionsstörungen

  • des Stütz- und Bewegungsapparates
  • der inneren Organe
  • des Nervensystems
  • des Cranio-sacralen Systems

Mögliche Risiken und Komplikationen

Als kurzfristige, vorrübergehende Reaktion können auftreten

  • kurzzeitige Symptomverschlimmerung
  • Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Fieber
  • Veränderung der Ausscheidungen und des Monatszyklus
  • Schlafstörung

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1: 400.000 - 1: 2.000.000 kann es nach einer Behandlung der Wirbelsäule bei entsprechenden Voraussetzungen zu

  • einer Hirnblutung
  • eines Schlaganfalles oder
  • einer Schädigung des Rückenmark kommen

Behandlungszeitraum

Grundsätzlich gilt, je länger eine Erkrankung besteht, desto länger muss sie behandelt werden. Bei akuten Beschwerden ist der Abstand der einzelnen Behandlungen mit 1-2 Wochen kürzer und es sind oftmals nur wenige Behandlungen erforderlich. Bei chronischen Beschwerden ist der Abstand eher bei 4-5 Wochen und der Gesamtbehandlungszeitraum länger.

Behandlungsablauf

Vor der ersten Behandlung steht zum einen ein ausführliches Anamnesegespräch, zum anderen eine umfassende, körperliche Untersuchung. Die Befunde werden dann mit Ihnen besprochen. Um in der Anamnese nichts zu vergessen, können Sie bereits zuhause in Ruhe Ihren Fragebogen (hier downloaden) ausdrucken und soweit möglich ausfüllen und zum 1. Termin mitbringen. Natürlich kann auch gemeinsam, während des ersten Termins dieser Bogen erarbeitet werden. Des weiteren befindet sich im Download der Behandlungsvertrag, sowie die Vorabaufklärung und Datenschutzerklärung, welche ebenfalls im 1. Termin besprochen werden. Nach Anamnese, Untersuchung und Aufklärung wird mit Ihrem Einverständnis die geeignete Therapie/ Behandlung besprochen und nach Absprache bereits am selben Tag begonnen.

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